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Medizin FAQs

Frage: Ist Ausdauersport gut für Kinder und Jugendliche?

Wichtig zur Gesunderhaltung des Körpers
Immer mehr Kinder in Deutschland sind übergewichtig. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch Diabetes sind die Folge. Neben einer ausgewogenen Basisernährung sind Sport und Bewegung ein wichtiges Mittel, um Kinder gesund zu erhalten.

Auch bei Kindern ist eine Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit möglich. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die Trainingseffekte im Vergleich zu Erwachsenen geringer sind. Zugleich nimmt die aerobe Leistungsfähigkeit auch entwicklungsbedingt zu.

Über optimale Trainingsbelastungen bei Kindern ist bisher wenig bekannt, da Trainings- und Reifungsprozesse schwer unterscheidbar sind. Wenig kindgerecht sind jedoch lange monotone Trainingsabläufe. Die Heranführung von Kindern an den Mittel- und Langstreckenlauf sollte viel mehr über Sportspiele mit hohen Laufanteilen erfolgen. Mit dem Eintritt in die Pubertät steigt die Trainierbarkeit und Belastbarkeit im Ausdauerbereich.

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Fragen: Ist Ausdauersport auch während der Schwangerschaft erlaubt?

Halten Sie sich auch während der Schwangerschaft körperlich fit.
Schwangerschaft und Geburt sind harte Arbeit, und die fällt umso leichter, wenn man körperlich fit ist. Bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf ist Ausdauersport im ersten und zweiten Drittel der Schwangerschaft möglich. Da die körperlichen Veränderungen in der Schwangerschaft u.a. mit kardiovaskulären Anpassungserscheinungen (z.B. Zunahme des Blutvolumens) verbunden sind, verbessert sich die aerobe Leistungsfähigkeit zumindest in der frühen Schwangerschaftsphase theoretisch sogar. Trotz allem sollten Sie während der Schwangerschaft den Trainingsumfang nicht steigern. Auch unter extremen Bedingungen, wie etwa erhöhte Außentemperaturen sollten Sie Ausdauerbelastungen vermeiden. Da die Temperaturregulation während der Schwangerschaft beeinträchtigt ist, besteht die Gefahr der belastungsinduzierten Hyperthermie. Wichtig für werdende Mütter ist vor allem eine ausreichende Kohlenhydratzufuhr, um hypoglykämische Zustände zu vermeiden. Mit Zunahme des Körpergewichts sollte auch der Trainingsumfang allmählich reduziert werden. Dann bieten sich andere sportliche Aktivitäten, wie z.B. Wassergymnastik oder Schwimmen an.

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Frage: Ist bei leichteren Verletzungen wie etwa Prellungen, Zerrungen und Stauchungen Eisspray zu empfehlen?

Eisspray um den Schmerz zu lindern. Eisspray hat in der Akutbehandlung von Verletzungen vor allem eine Schmerz lindernde Wirkung. Auf Grund der Kältewirkung werden die Schmerzrezeptoren „blockiert“, so dass der Schmerz schneller nachlässt. Ansonsten ist die Wirkung von Eisspray sehr oberflächlich. Zu einer Verengung der Gefäße kommt es kaum und dadurch wird auch die Einblutung und Ansammlung von Gewebewasser nicht ausreichend verhindert. Sinnvoller ist das bewährte Vorgehen nach der so genannten PECH-Regel: P wie Pause, d.h. Belastungsabbruch, E wie Eisapplikation, C wie engl. Compression, d.h. Anlegen eines Druckverbandes und H wie Hochlagerung.

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Frage: Kann der Cholesterinspiegel durch Ausdauersport beeinflusst werden?

Langfristig günstige Auswirkungen
Bei Ausdauersportlern lässt sich häufig eine Zunahme des „guten“ HDL-Cholesterols beobachtet. Zugleich kann es auch zu einer Abnahme des „bösen“ LDL-Cholesterols kommen. Das Gesamt-Cholesterol verändert sich kaum, mit einer leichten Tendenz zur Abnahme. Sehr positiv ist vor allem, dass sich der der Quotient aus LDL und HDL durch die geschilderten Veränderungen verbessert. Dies hat eine größere positive Bedeutung für ein koronares Risiko als die Höhe des Gesamt-Cholesterols an sich. Darüber hinaus aktiviert Ausdauertraining den gesamten Lipid- und Lipoproteinstoffwechsel. Dies hat für Ausdauersportler langfristig sehr günstige Auswirkung – auch im Alltag.

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Frage: Kann durch regelmäßiges Jogging leicht erhöhter Blutdruck normalisiert werden?

Studien haben gezeigt, dass Ausdauersport gerade bei bisher inaktiven Menschen mit leichtem bis mäßigen Bluthochdruck sehr positive Auswirkungen hat. Der Blutdruck kann durch regelmäßiges Training um 5-10 mm Hg gesenkt werden. Vor Aufnahme des Walking- oder Joggingtrainings sollten Sie allerdings unbedingt ärztliche Rücksprache halten, um die Belastungsgrenzen festzulegen.

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